Die Volkszählung in Bethlehem wurde 1566 von Pieter Bruegel dem Älteren, einem protestantischen Maler der Niederlande gemalt.
Das Werk stützt sich auf das Lukasevangelium (2.1-5). Die erste von Kaiser Augustus verordnete Volkszählung zwang einen jeden sich in seiner Herkunftsstadt eintragen zu lassen. Deshalb brach Josef mit Maria auf, um sich nach Bethlehem, einem Dorf in Judäa zu begeben. Und während dieses Aufenthalts dort kam Jesus zur Welt.

Ein geschichtlicher Einblick

Die italienische Renaissance stellte die heiligen Personen im Mittelpunkt des Gemäldes, unter günstiger Beleuchtung dar. Bruegel stellt die Heilige Familie in einer realistischen Umgebung dar. Er versetzt sie ins Flandern des 16. Jhts, in den eisigen Winter 1566.
Maria und Josef verschwinden in der Menge der einfachen Leute, die kommen, um dem König Philipp II. von Spanien Steuern zu zahlen. Dieser ferne und unbeliebte König überhäufte die Niederlande mit Steuern, um einen Krieg gegen Frankreich zu finanzieren. Er betrieb auch eine grausame religiöse Verfolgung gegen die Protestanten.
Das Bild gibt ein Rätsel auf. Da erblickt man einen Mann, der einen Esel führt, auf dem eine junge schwangere Frau sitzt. Niemand weiβ aber, dass diese junge Frau Christi Mutter ist.
Ganz bescheiden aussehende Leute können eine für die Menschheit richtig ausschlaggebende Rolle spielen.

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Volkszählung in Bethlehem